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Grußwort des Oberbürgermeisters
Zu
gern verdrängen wir Menschen den Gedanken an den Tod. An das eigene
Sterben sowieso. Doch damit setzt man sich natürlich auch unweigerlich
am Ende eines vielleicht langen Lebens der Gefahr aus, dass einem die
letzte, die wahrscheinlich individuellste Lebensphase aus der Hand
genommen wird. Deshalb halte ich die engagierte Arbeit im Hospizverein
für sehr wichtig; besonders in einer Zeit, in der nicht wenige ihren
letzten Weg in Einsamkeit beschreiten.Dabei
muss man sich aber auch vor Augen halten, dass der Einsatz der
Ehrenamtlichen, also die Begleitung eines sterbenskranken Menschen, im
Nachklang keine sachlich ausblendbare Tätigkeit ist wie vielleicht eine
handwerkliche. Es ist sicher nicht jedermanns Sache, sich mit den
Themen „Sterben und Tod“ so direkt auseinanderzusetzen, diese Themen
auch in die Öffentlichkeit zu tragen und damit die eigene wie
gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Sterben und dem Tod zu
fördern.Ich
möchte dem Verein deshalb für seine für viele Menschen so wichtige
Hilfe in den vergangenen dreizehn Jahren danken und wünsche den
Mitgliedern des Landshuter Hospizvereins alle Kraft für ihr ehrenvolles
und wichtiges Engagement: Denn Hospizarbeit ist nur von vielen
Schultern zu tragen. IhrHans RampfOberbürgermeister
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