Aus der Laudatio von Oberbürgermeister Hans Rampf
Herr
Werner Ehlen kann insgesamt auf vierzig Jahre ununterbrochenes ehrenamtliches
Wirken zurückblicken. Es begann im Alter von sechzehn Jahren mit seiner Arbeit als
Gruppenleiter in der Katholischen Jungen Gemeinde der Pfarrei St. Wolfgang und
ließ ihn in den folgenden Jahrzehnten nicht mehr los. Inzwischen ist er seit vielen Jahren nicht nur in der Vorstandschaft des
Hospizvereins Landshut, sondern gleichermaßen auch im Verband katholischer
Religionslehrer und Gemeindereferenten und im Förderverein für Religionspädagogik
und kirchliche Bildungsarbeit aktiv. Darüber hinaus engagiert er sich seit
langem als Mitarbeiter der Notfallseelsorge Landshut, war viele Jahre in der
katholischen Landjugendbewegung tätig, in der er bis in die Gegenwart hinein
das Vorbereitungsteam der Jugendwallfahrt Vilsbiburg aktiv unterstützt und im
Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Pius für die Erwachsenenbildung zuständig ist.
Werner
Ehlens Handlungsmotive für sein berufliches Wirken und sein ehrenamtliches
Engagement lassen sich aus seiner tiefen spirituellen und humanistischen
Grundhaltung erklären, die ihn immer intensiver in Tätigkeitsbereiche führten,
die mit einem hohen sozialen und pädagogisch-psychologischen Anspruch verbunden
sind (wie z.B. systemische Familientherapie, Trauerbegleitung und
Ethikberatung).
Folgerichtig
und den gewachsenen gesellschaftlichen Erfordernissen entsprechend beteiligte
er sich anfangs der 90er Jahre maßgeblich konzeptionell und organisatorisch an
der Vorbereitung der Gründung eines Hospizvereins in Landshut.
Seinem
herausragenden Eifer ist es schließlich zu verdanken, dass im Jahr 1996 mit
einer kleinen Gruppe von Interessierten die Gründung des Hospizvereins Landshut
vollzogen werden konnte.
Seitdem
hat sich der Verein mit unterdessen 360 Mitgliedern, einschließlich seiner knapp
70 aktiven ehrenamtlichen Hospizbegleiter, in der Stadt und im Landkreis im Dienste
schwerstkranker und sterbender Mitbürger zu einer wichtigen humanitären
Einrichtung entwickelt.
Mit
der Vereinsgründung übernahm Werner Ehlen bereitwillig das verantwortungsvolle Amt
eines 1. Vorsitzenden. Nach sechs Jahren gab er das Amt ab, arbeitete aber innerhalb
der Vorstandschaft als Schriftführer, pausierte dann einige Zeit, um später die
Funktion des Schriftführers wieder zu übernehmen.
Seit
der Vorstandswahl auf der Mitgliederversammlung im Jahre 2009 bekleidet er ohne
Unterbrechung bis zur Gegenwart das Amt des 2. Vorsitzenden.
In
den ersten Jahren seiner Tätigkeit in der Vorstandschaft des Hospizvereins war
er federführend zuständig für die Ausbildung der Hospizbegleiter. Seit der im
Jahre 2004 erfolgten Etablierung der Palliativstation im Kreiskrankenhaus
Achdorf nimmt Herr Ehlen neben seinem
Amt als 2. Vorsitzender des Hospizvereins die Funktion eines Einsatzleiters für
die dort eingesetzten Hospizbegleiter wahr.
Die sich
auf seine Liebe zu den Menschen gründenden Persönlichkeitseigenschaften, die
Werner Ehlen besonders auszeichnen, sind der Enthusiasmus und die Freude, mit
der er neben seiner beruflichen Tätigkeit sein ehrenamtliches Engagement
verwirklicht, wozu auch seine ruhige, zurückhaltende Art und sein
unaufdringliches Da-sein für alle, die ihn um Rat oder Tat bitten, gehören.
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